Strand im Schlosspark - Robinsonfeeling
Lagerfeuer machen, Flöße und Zelte bauen, mit wackeligen Brücken und kleinen Fähren von Insel zu Insel gelangen und ganz viel ausprobieren: mit und am Wasser – die Wasserlandschaft von Schloss Ippenburg ist ein Sommer- und Ferienvergnügen für die ganze Familie.
Unter dem Motto „Wasser, Kunst und coole Köpfe“ wurde, direkt angelagert an den Schlosspark, eines der beiden Umweltbildungsprojekte der Landesgartenschau realisiert.
Zum kommenden Wochenende (24./25. Juli 2010), dem „Bergfest“ der Landesgartenschau, wird die Kunstinsel, ein Teil der Wasserlandschaft, auf der gebaut, gespielt und geforscht wird, nun aufgestockt. Die Firma Bauking-Hollenberg, Sponsor der Landesgartenschau, sagte spontan und großzügig ihre Unterstützung zu. „Das ist ein tolles Projekt, da sind wir gern dabei!“ so der Regionalleiter Heinrich Feldhaus. Und schon am nächsten Morgen stand ein LKW mit Sand bereit. Und nicht nur den Sand, sondern auch Seile, Nägel und Draht stellt das Unternehmen kostenlos zur Verfügung, damit die kleinen und großen Abenteurer die Insel erobern können und sich so richtig wie „Robinson“ fühlen können.

„Wir werden die Zeltstadt ausbauen, neue Brücken zimmern und auch für die ganz Kleinen gibt es nun einen Sand- und Matschplatz“, kündigt Professor Dr. Gerhard Lohmeier an, der gemeinsam mit Viktoria Freifrau von dem Bussche dieses Projekt entwickelte. „Die Resonanz ist wirklich überwältigend!“ Das Familienprogramm auf der Landesgartenschau begeistert nicht nur die kleinen Besucher: „Fantastisch!“, lacht Berndt Moll aus Detmold, als er sich vom Floß wieder aufs Trockene rettet. „Das hab ich wirklich schon lange nicht mehr gemacht. Da werd‘ ich glatt wieder zum Spielkind.“ Tochter Anna freut sich, dass auch ihr Papa so viel Spaß hat.

Professor Lohmeier, der über langjährige Erfahrungen in der Umweltbildung verfügt, ist überzeugt: „Kinder müssen wieder lernen, aus dem, was sie direkt umgibt, etwas zu schaffen, zu entwickeln. Nur so lernen sie ihre Schaffenskraft kennen und lieben.“ Elf friedlich grasenden Alpacas sorgen dafür, dass die Gestalt dieser kunstvoll geschaffenen Inseln erhalten bleibt. Jeweils von Donnerstag bis Sonntag, während der Ferien in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen (also noch bis einschließlich 28. August) wird das Projekt von zwei Umweltpädagogen betreut.

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