Schloss und Park Ippenburg
Schloss Ippenburg "leiht" der Gartenschau für einen Sommer den Zauber des seit zwölf Jahren deutschland- und europaweit bekannten Festivals „Gartenlust und Landvergnügen“ und entfaltet auch zur Gartenschau ein Kaleidoskop von über 60 Liebhabergärten. Vor der historischen Kulisse des Schlosses ergänzen neue Heckenstrukturen die vorhandenen Gärten der Ippenburger "Gartenlady" Freifrau von dem Bussche: Klassische wie künstlerisch ambitionierte Gartenthemen orientieren sich an einer neuen, zentralen Achse, Stauden und Sommerblumen – Gartenlust pur! Vielfältige Anregungen für den eigenen Garten bietet auch eine Serie von 13 Gartenfestivals an.
Roseninsel und Küchengarten
Über die "Roseninsel kommen die Besucher auf das Gartenschauschaugelände an der Ippenburg. Diese, von alten Bäumen umstandene und von Wasser umgebene, Wiesenlichtung ist, wie in einem Theater, das „Foyer“, ein Heckenrondell und Kunstinstallationen prägen diesen Raum.
Der alte Küchengarten ist der richtige Ort, um die Vielfalt der Nutzpflanzen (Obst und Gemüse), in Kombination mit Stauden und Rosen, zu zeigen. Auch vergessene oder unbekannte Pflanzen bekommen in dem von alten Natursteinmauern umgeben Garten eine Plattform. Die Wege orientieren sich am historischen, orthogonalen und damit rationell zu bewirtschaftenden Wegesystem. Das kleine Gewächshaus hat einen ganz besonderen Charme, das neue wird während der Dauer der Gartenschau als attraktive Gartenküche genutzt.
Die von einem Wassergraben umgrenzten Heckengärten hinter dem Schloss sind neu geordnet und strukturell ergänzt. Hier sind in rund 60 Heckenkabinetten und den Flächen am Wasser kreative, skurrile, zauberhafte Gärten zu sehen. Geschnittene Hecken, die die bewährte Systematik des vorhandenen Heckenlabyrinths aufgreifen, bilden dabei ein dauerhaftes Bild. Die zentrale Achse vom Schloss in die Landschaft mit Blick auf die Rosenspirale ist, entsprechend dem Gartenschauentwurf, nun klar herausgearbeitet. Die „Pusteblume“, die schon zum Ippenburger Wahrzeichen gewordene Wasserskulptur von Ugo Dossi, hat ihren Platz im nördlichen Teil der Heckengärten gefunden.

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